TH FanFictions - by Lara <3
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Mein kleines Weihnachtsgeschenk für euch (:
Auch wenn's nicht direkt Heiligabend kam...
Enjoy!

Die Sonnenstrahlen fielen in das Zimmer und ein 17-jähriger Junge drehte sich langsam murrend im Bett um und zog sich die Decke über den Kopf.
„Noch schlafen“, murmelte er vor sich hin und sabberte sein Kissen ein bisschen mehr ein.
Ja, das war er.
Tom Kaulitz, der wohl jedes 2te Mädchenherz Deutschlands höher schlagen ließ – und dessen war er sich natürlich bewusst.
Wenn man schon Gitarrist in der zurzeit erfolgreichsten Band Deutschlands war, durfte man doch auch ein bisschen eingebildet sein.
Gähnend streckte Tom sich schließlich und blinzelte der Sonne ein paar Mal entgegen. Die war an diesem Morgen wirklich hartnäckig, wieso hatte er die Vorhänge auch nicht zugezogen.
Er seufzte und rappelte sich schließlich auf, um sich dann in seinem Zimmer umzusehen.
Es sah wie immer aus. Chaotisch, unaufgeräumt, schrecklich.
Und sein Bett war leer…
Aber es war ihm egal.
Er war nur ein paar Mal im Jahr zu Hause, seit sie auch im Ausland tourten hatten sie sogar noch weniger Zeit um mal eine kurze Verschnaufpause zu machen.
Im Moment waren Frühlingsferien, es standen keine wichtigen Termine an und die 4 Jungs konnten einfach mal abschalten.
Tom stand aus seinem Bett auf, öffnete das Fenster um ein bisschen frische Luft rein zu lassen und machte sich dann auf den Weg ins gegenüberliegende Bad um sich unter die Dusche zu stellen.
Er gähnte noch einmal. Wie spät es wohl war? Für seine Verhältnisse bestimmt früh. Zitternd stieg er in die Dusche und drehte den Hahn voll auf.
Seufzend ließ er das warme Wasser über seinen Körper rinnen und lehnte sich immer noch müde gegen die Duschwand und schloss entspannt die Augen. Wunderbar.
„TOM! Du bist schon seit ner halben Stunde unter der Dusche! Ich will heute auch noch mal!“ Bill klopfte lautstark an die Tür, was Tom nur augenrollend kommentieren konnte.
Langsam ging er aus der Dusche, wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte und schnappte sich den Fön.
„Dir ist schon klar, das wir erst halb 11 haben, Tom?!“, fragte sein Bruder ihn als Tom aus dem Bad trat und in seinem Zimmer verschwand.
„Das gleiche könnte ich dich fragen, Bruderherz…“ lachte Tom und schloss schließlich die Tür hinter sich.
Bill hingegen, ging kopfschüttelnd ins Bad und würde dieses auch für die kommenden 1 ½ Stunden belegen.

„Und was habt ihr heute so vor?“, fragte Simone ihre Jungs gut 2 Stunden später am Mittagstisch.
Tom und Bill stocherten beide nur gelangweilt in ihrer Lasagne herum und tranken ein Red Bull nach dem anderen.
„Ich denk mal zu Georg, oder?“ Tom nickte. „Wir wollten uns en paar DVD’s angucken und den heutigen Abend besprechen. Bei irgendnem Kumpel von Gustav soll ne Party steigen und wir wollten gucken, ob wir da eventuell mal aufkreuzen.“ Simone lachte als sie Toms berühmt-berüchtiges Checkergrinsen sah.
„Jaja“, murmelte sie vor sich hin und räumte ihren Teller in die Spülmaschine.
„Treibts mir nicht zu wild, Jungs. Ihr habt sozusagen Urlaub, da sollt ihr euch schonen und es nicht noch wilder treiben.“
Die Twins grinsten nur und warfen ihre Dosen in den Mülleimer.
„Keine Sorge Mum“, meinte Bill. „Um dich muss ich mir auch keine Sorgen machen!“ – „Was soll das denn jetzt wieder heißen?“, mischte sich Tom ein.
„Genau das soll es heißen, Tommy, genau das!“
„Ach halt den Mund, Billy-Boy.“
„Du mich auch.“
„Hört auf zu streiten“, unterbrach Simone forsch die Balgerei und schob ihre Söhne in den Flur. „Jetzt zieht schon ab.“
Die Brüder grinsten sich an und zogen sich dann die Schuhe an. „Wir sind dann gegen Abend wieder da“, rief Tom noch, bevor Bill die Türe hinter ihnen zuzog.
„Hast du eigentlich noch mal was von Loes gehört?“, begann Bill, wurde aber sofort von Tom unterbrochen.
„Hör bloß auf. Ich hab keinen Bock mehr darauf. Wir haben Schluss gemacht…“
Bill seufzte. Wenn’s denn so wäre.
Sie hatte Schluss gemacht, das wussten alle. Warum aber wusste keiner, nur Tom und er wollte es unter keinen Umständen sagen.
Der Schwarzhaarige merkte dass es seinem Bruder schlecht ging, vor allem seit sie rumerzählte, dass er es ohne sie eh nie schaffen würde.
Das er ohne sie ein Wrack war.
Tom war ausgerastet als er das erfahren hatte, er hatte sich stundenlang in sein Zimmer verkrochen und irgendwelche Gegenstände an die Wand geschmissen, aber richtig los von ihr war er immer noch nicht.
Beide stiegen in den Bus ein und suchten sich einen Platz weiter hinten. Tom extra abseits von seinem Bruder, was dachte er sich eigentlich.
Loes war Geschichte.
Er war froh das es vorbei war, nach ner Zeit hatte die ja eh nur noch geklammert. Und irgendwie war die Beziehung nur noch Routine geworden, vor allem als das ganze mit Tokio Hotel losging und sie sich eh fast gar nicht mehr gesehen hatten.
Wie lange waren sie zusammen?
1 Jahr, 2 Monate und 19 Tage.
Tom wusste es genau.
Und genau das ließ ihn auch wieder zweifeln, ob Loes doch nicht ein klein wenig Recht hatte was sie erzählte.
Aber er hatte ihr nie gesagt, dass er sie vermisste, dass sie ihm fehlte, dass er sie brauchte. Er schnaubte und steckte sich die Hörer seines I-Pods in die Ohren.
Schmetterling von Bushido dröhnte ihm in die Ohren. Seufzend schloss er die Augen, öffnete diese aber abrupt wieder, als seine Ex vor seinem inneren Auge auftauchte.
Das konnte doch nicht sein, sie konnte ihn doch nicht überallhin verfolgen.
Nicht nach 3 Monaten.

„Hey Jungs“, begrüßte Georg seine Kumpels als er die Türe öffnete und klatschte beiden einmal ein. „Lang nicht mehr gesehen“, lachte Gustav, begrüßte seine Bandkollegen ebenfalls und zusammen schmissen sie sich auf die große Couch im Wohnzimmer der Listings.
„Und was gucken wa?“, fragte Gustav in die Runde. „Ich wär dafür das wir das wegen heute Abend erst mal klären.“, warf Georg ein und auch Tom und Bill nickten zustimmend.
„Joa, was gibt’s da zu klären. Party bei Sonja ab 9. 5€ mitbringen, Essen und Saufen frei. Also von mir aus. Ich war schon lange nicht mehr auf ner stinknormalen Party, das würde mir richtig gut tuen.“
Die Jungs lachten.
„Gebongt“, meinte Bill. „Dann um 9 bei mir treffen?“, fragte Gustav. Die anderen stimmten zu.
Georg stand auf und schnappte sich Gustavs Eastpak, mitsamt den DVD’s und zusammen suchten sie sich eine aus.
Erst wollten sie Freddy vs. Jason gucken, Horror natürlich. Ohne ging irgendwie überhaupt nicht.
Danach würde sich ergeben. Gustav hatte noch einige gute Filme dabei und auch Georg besaß nicht gerade wenig DVD’s.
So gestaltete sich der Mittag von Tokio Hotel von selbst.

„Bill hast du meine Cappi gesehen?“, rief Tom laut aus seinem Zimmer. „Ich trage keine Tom. Also nein!“
Murrend suchte Tom weiter, die konnte sich doch nicht einfach in Luft aufgelöst haben.
Er fand sie schließlich unter seinem Bett. Wie sie da wohl hingekommen war.
Naja, darüber wollte er sich nun auch keine Gedanken machen.
Party!
Er würde sich einen trinken, vielleicht ne heiße Schnecke abschleppen und morgen würde die Welt wieder in Ordnung sein und niemand würde wieder von Loes reden. Er seufzte und stiefelte letztendlich wieder mit seinem Bruder zusammen zur Bushaltestelle, fuhr den vertrauten Weg nach Magdeburg und lief schließlich die paar Meter zu Gustavs elterlicher Wohnung.
„Auch schon da“, wurden beide empfangen. „Jaja, nicht hetzen“, murrte Bill und sie machten sich schließlich auf den Weg.
„Hoffentlich sind da en paar geile Hasen, wa Tom“, scherzte Georg und legte seinem Kumpel freundschaftlich den Arm auf die Schulter.
„Was? Äh, jaja. Genau. Geile Hasen“, sagte Tom abwesend und kratze sich am Hinterkopf.
Er konnte schlecht abstreiten das er mit seinen Gedanken gerade komplett woanders war. Woanders, oder um es genauer zu sagen Loes.
Kurz darauf kamen sie auch schon bei Sonja an, für die Uhrzeit war schon viel los. Halb 10 und es lief sogar gute Musik.
Tom grinste leicht, als er Bills zufriedenen Gesichtsausdruck sah.
„Dann mal hinein ins Getümmel, oder?!“ Gustav grinste und zusammen betraten sie das Haus.

Irgendwann gegen 1 waren alle 4 von leicht angetrunken (Gustav), bis hin zu rappeldicht (Georg). Bill und Tom hielten sich ein bisschen zurück, waren aber gut angeheitert und selbst die beiden trauten sich ab und zu mal auf die Tanzfläche.
Tom ging gerade an die Theke, als sie ihm ins Auge sprang.
Sein Herzschlag setzte aus, nur um kurz darauf doppelt so schnell wieder zu beginnen.
Seine Hand umfasste zitternd seine Red Bull Dose, als er langsamen Schrittes auf sie zuging.
Er musste noch einmal mit ihr reden, oder ihr eine klatschen. Die Scheiße die sie rumerzählte.
„Hey“, sagte er als er vor ihr stehen blieb.
Sie drehte sich um. Zog überrascht eine Augenbraue hoch und warf die langen hellbraunen Haare zurück. Er schluckte und deutete mit dem Kopf zur Treppe. Sie nickte und zusammen gingen sie die paar Stufen in die obere Etage hoch, wissend, dass sie von allen gemustert wurden, die über die Beiden Bescheid wussten.

„Was willst du Tom?“, fragte Loes als er die Zimmertür hinter ihnen geschlossen hatten.
Sie befanden sich wohl im elterlichen Schlafzimmer. Zumindest sah es ganz danach aus, Tom wurde sichtlich nervös als er das Bett sah, seine Handflächen wurden feucht und er begann zu schwitzen.
Verdammt! Das war doch nur Loes.
„Reden“, krächzte er. Oh Gott. Wie peinlich!
„Ich glaube es ist alles gesagt“, meinte sie und wollte schon wieder an ihm vorbei, doch er hielt sie am Handgelenk fest.
„Wieso erzählst du so einen Scheiß rum?“, fragte er.
Loes sah ihn überrascht an und machte sich dann schließlich seufzend von ihm los und ließ sich aufs Bett sinken.
„Weißt du, du hast deine Art damit umzugehen und ich meine.“, murmelte sie. „Achso, deswegen weil es deine Art ist einfach mal ne Lüge rum erzählen, oder was?!“
„Es stimmt doch!“
Sie sahen sich an, seine Augen funkelten, ebenso ihre.
„Ich hab es dir aber nie gesagt“, flüsterte er. „Nie! Nie hab ich dir gesagt das du mir fehlst, das ich dich brauche oder weiß Gott was sonst!“
Er ließ sich neben ihr nieder.
„Du weißt das es keinen was angeht, wie es zwischen uns ist. Ich bin davon ausgegangen, dass wir einander vertrauen können. Auch jetzt, wo wir nicht mehr zusammen sind“, er schluckte kurz und sah ihr dann in die Augen.
„Du fehlst mir!“
Loes Augen weiteten sich. Sie sah ihn erschrocken an.
„Ich… ich hoffe das du es für dich behältst, okay. Ich kann mein Image nicht aufs Spiel setzen… Ich…“
Er stoppte, als Loes ihm ihren Zeigefinger auf den Mund legte. „Schon okay, Tom. Ich verspreche es dir.“
Er grinste leicht nahm ihren Zeigefinger weg und beugte sich vor um sie noch ein letztes Mal zu küssen.

___

Ich wache auf und das Bett ist leer
Das stört mich eigentlich gar nicht mehr
Auch sonst ist alles in Ordnung soweit
Da wär nur noch eine Kleinigkeit:
Du hast gesagt, ich schaff es nie ohne dich
Ich hab gehört, daß du das allen erzählst
Das find ich absolut lächerlich:


Ich hab doch nie gesagt, daß du mir fehlst
Ich hab doch nie gesagt, daß du mir fehlst
Ich hab doch nie gesagt, daß du mir fehlst
Du fehlst mir


Ich hab gesagt, du interessierst mich nicht mehr
Jetzt merke ich, es ist ziemlich schwer
Ich hab gesagt, du bist mir egal
Jetzt seh ich dein Gesicht überall
Ich hab gesagt, wie sehr ich mich freue
daß du dich sicherlich heimlich quälst


Ich hab soviel gesagt, was ich jetzt bereue, aber
Ich hab dir nie gesagt, daß du mir fehlst
Ich hab dir nie gesagt, daß du mir fehlst
Ich hab dir nie gesagt, daß du mir fehlst
Du fehlst mir


Ich wache auf und du bist nicht hier
doch in Gedanken bin ich immer bei dir
Ich war zu stolz, um zuzugeben
ohne dich kann ich nicht leben
Das geht nur uns beide was an,
ich möchte, daß du es für dich behälst
damit ich weiterhin behaupten kann:


Ich hab dir nie gesagt, daß du mir fehlst

(Die Ärzte - Nie gesagt)

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