TH FanFictions - by Lara <3
Prolog

Müde öffnete ich meine Augen. Weiß. Nichts als weiß. War ich tot? Es war so hell hier. Wo war ich?
Mich immer mehr an das grelle Licht gewöhnend sah ich mich vorsichtig im Raum um.
Meine Mutter saß neben mir auf einem Stuhl und schien zu schlafen. Langsam wurde mir auch klar wo ich mich befand.
Weiße Wand, weißes Bett, weißes Nachthemd, ich war in einem Krankenhaus…
Ich? Ich, Gina, lag zum ersten Mal in einem Krankenhaus. „Mum…“ Ich streckte vorsichtig meine Hand nach meiner Mutter aus und stupste sie sachte an.
Sie grunzte im Schlaf und ich grinste. Typisch. Langsam öffnete auch sie die Augen.
„GINA???“ Sie schrie mich an. Mami, ich hatte doch nichts getan!
Völlig entgeistert starrte sie mich an und ich starrte zurück. Dann fiel sie mir um den Hals.
Was war hier los?
„Frau Berger! Ich glaub ich sehe nicht richtig! Gehen sie von ihrer Tochter weg!“ Ein Arzt kam ins Zimmer.
Ich verstand es immer noch nicht.
WARUM VERDAMMT WAR ICH IM KRANKENHAUS? Ich hatte Infusion. Der Tropf hing neben mir.
„Virginia, alles in Ordnung?“ Der Arzt lächelte mich an. „Äh…ja!“ Ich runzelte meine Stirn. Hier war es arschkalt. Ich sah aus dem Fenster. Weiß.
Moment mal! WEIß? Als ich aus dem Haus gegangen bin war es Sommer. Hochsommer!
„Mum? Warum ist draußen Winter?“
Meine Mutter schielte zum Arzt, der nickte. Was war hier los? Immer noch!?
„Gina, weißt du… also… du hattest einen Unfall! Du bist von einem Auto gerammt worden als du zu Ronja fahren wolltest und… ja… du bist nicht mehr aufgewacht. Das war vor 4 Monaten.“
Ich merkte wie meine Augen sich weiteten.
Koma.. Ich? Aber, das kann doch nicht sein!
4 Monate? Was ist in dieser Zeit alles passiert? Mum neben mir stand auf und ging kurz auf den Flur.
Ich hörte wie sie ihr Handy anmachte und mit jemandem sprach. Seufzend ließ ich über mich ergehen, wie der Arzt mich noch mal durchcheckte und er mit einem „Schönen Tag noch!“ mich perplex zurück ließ.
Vorsichtig stand ich auf und sah aus dem Fenster.
4 Monate war ich nun nicht >da< gewesen. 4 endlos lange Monate. Ronja hatte bestimmt schon neue Freunde gefunden und ich würde den ganzen Schulstoff eh nicht mehr hinbekommen.
Ich seufzte.
„Gina? Der Arzt sagte du darfst nach Hause!“ Ich nickte geistesabwesend und zog Sachen an, die Mum mir aufs Bett gelegt hatte.
Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich einfach 4 Monate “verschlafen“ hatte. Es war zu krass.
Ich hab mich immer gefragt wie man sich fühlt wenn man im Koma ist. Jetzt war ich im Koma gewesen und konnte es immer noch nicht sagen.
Ich hatte nichts gefühlt.
Warum war ich gerade heute wach geworden?
Und wer zum Himmel hatte mich angefahren? Ich verstand es nicht. Nein. Nein. Nein! NEIN!
Ich war nie im Koma, es ist unmöglich.
Es kann doch nicht sein das ich einfach einen Unfall habe und dann nicht mehr aufwache!
Die Ärzte hätten auch mal was machen können!

Ich war noch recht wackelig auf den Beinen.
Ich fühlte mich als wäre ich nur nach einer Nacht aufgewacht, aber meine Beine verdeutlichten mir das ich wirklich 4 Monate nicht gelaufen war.
Mum bugsierte mich in unser Auto.
„Und… was ist großartiges passiert in den letzen 16 Wochen?“ Mum sagte kurze Zeit nichts.
„Es wäre nicht gut dich aufzuregen…“ „Ich reg mich auf wenn du mir nicht die Wahrheit erzählst!“ Mum seufzte.
„Dein Opa ist gestorben.“

Ich fühlte nichts. Eine unglaubliche Leere machte sich in mir breit und ich merkte wie ein kleiner Fleck Schwarz vor meinen Augen auftauchte. Kreislaufprobleme. Wahrscheinlich verständlich.

Opa war tot? Tot? Warum? Mein Opa, mein lieber Opa war tot? Einfach weg.
Für immer eingeschlafen?
Warum lebte ich und nicht er?
Es war so gemein!

„Wann?“, krächzte ich. Die Tränen perlten mir die Wangen hinab und meine Hose wurde zusehends nasser.
„Vor 2 Tagen. Die Beerdigung ist morgen. Ich…Willst…?“ Sie schien mit sich zu kämpfen.
Als ob ich nicht mit auf die Beerdigung von meinem Opa gehen würde! Wir haben uns so nahe gestanden! Er war wie ein Vater den ich nie hatte und seit Oma gestorben war, hatte er bei uns zu Hause gewohnt.
„Natürlich! Ich nehme von Opa Abschied!“
Mum seufzte. „Wenn ich vom Arzt Ärger bekomme…! Es war ein Wunder das du überhaupt nach Hause durftest, aber ich hab ihm die Situation erklärt.“

Verbittert sah ich nach draußen.

Dass diese Beerdigung mein Leben verändern würde, konnte ich ja jetzt noch nicht ahnen.

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