TH FanFictions - by Lara <3
Kreativer Selbstmord

~Oneshot~

Wer hätte gedacht, dass ich einmal hier sitzen werde und mir über den Sinn des Lebens Gedanken machen würde. Natürlich hat jeder Teenager seine Phase in der es darum geht, wieso er existiert oder warum er so ist, wie er ist.
Aber dass gerade Ich so eine Phase bekommen würde, damit hätte wohl jeder, aber wirklich jeder gerechnet. Jeder, außer mir.

Angefangen hat eigentlich alles an einem wunderbaren Sonntagmorgen. Es war gegen 14 Uhr und ich saß am Küchentisch und frühstückte.
Wobei man frühstücken nicht sagen konnte, das bisschen was meine Mutter mir vorsetzte, hätte vielleicht für meinen Bruder gereicht, aber doch nicht für mich!
Und wieder stellte ich mir die Frage, wieso ich nicht schon längst Selbstmord begangen hatte. Allein zu Hause hätte ich schon 3 Gründe.

Da wäre erstens meine herzallerliebste, über alles verehrte Mutter. Sie hegte und tätschelte einen wo sie nur konnte, wenn man denn mal zu Hause war.
Aber so sehr man auch von ihr verwöhnt wurde, umso mehr machte sie das Leben einem zur Hölle. Der Fraß den sie einem vorsetzte, war das schlimmste was einem passieren konnte. Da schmeckten ja Kuhfladen besser.
Bei meiner Mutter konnte man davon ausgehen, dass sie jeden Tag ein neues Rezept parat hatte. Heil dem McDonald’s-Erfinder.

Tot in ihrer Küche zu liegen, würde ihr sicherlich den Rest geben. Sie würde nur noch kochen und mein Bruder müsste leiden.
Nur, wie sollte man sich effektvoll umbringen?
Sich die Pulsadern aufzuschneiden ist schon lange out. Heute schnitt man sich selber die Kehle durch, oder hackte sich ein Bein ab um dann qualvoll am Blutverlust zu sterben. Effekt- aber leider viel zu schmerzvoll.

Tabletten wären schnell – wobei schnell relativ ist. Aber Tabletten kosten Geld und das habe ich nicht. Also wieder zurück zu den kostenlosen Extras für den Selbstmord zu Hause.

Ein weiterer Grund sich umzubringen war mein Stiefvater, oder Freund meiner Mutter. Wie sie so etwas lieben konnte versteh ich bis heute noch nicht.
So ein fauler Bastard, hängt den ganzen Tag vorm PC oder vorm Fernseher, isst viel, trinkt den ganzen Tag Bier und wird so schnell fett das man es gar nicht wahrnimmt.
Außerdem furzt er ins Ehebett und Sex ist auch nicht seine wahre Stärke.
Da bin ich wohl begabter, wobei wir ja nicht einmal verwandt sind.

Bei ihm konnte man sich mit seiner Gitarre erschlagen, oder eine seiner verstaubten Hanteln aus dem Keller, der mal ein Sportkeller war, und jetzt Spinnenhotel ist, holen und sich auf den Kopf fallen lassen um an einem Schädelbruch zu sterben.
Wieso lebte er eigentlich noch?
Müsste er nicht an Fettleibigkeit sterben? Er war ja das 10fache von mir, und das ist noch untertrieben.

Der Mittelpunkt meines verzweifelten Lebens ist mein Zwillingsbruder.
Seit ich mich erinnern kann, war er immer bei mir, hat mich immer genervt und hat mich Millionen Mal verletzt.
Für ihn würde ich mich nie umbringen, eher würde ich ihn bringen. Ich würde ihm sein verdammtes Mikro in den Arsch schieben und ihn so in den Hintern treten das es oben wieder rauskommt.

Also, wieso lebte ich eigentlich noch? Kann mir mal einer erklären, wieso ich hier überhaupt sitze und über den Sinn des Lebens nachdenke?
Genauso gut könnte ich einige Griffe auf meiner Gitarre üben und über den Tod meiner Mitmenschen nachdenken.
Gar keine so schlechte Idee!

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