TH FanFictions - by Lara <3
Prolog

Laute Musik drang aus den Clubtüren des Blues’, die hinter den Brüdern Bill und Tom zufielen. Es war gegen 3 Uhr nachts und stockfinster.
„Kannst du mal deine Handytaschenlampe anmachen?“, Tom schubste seinen Bruder ein Stück, damit dieser in die Gänge kam. „Moment. Ich kann auch nichts dafür wenn die hier keinen Bock haben Straßenlaternen aufzustellen.“
Bill schwankte ein wenig, schaffte es aber letztendlich doch noch, sein Handy hervorzuholen und die Taschenlampe einzuschalten, die eigentlich für das Nachtfotografieren gedacht war.
„Lach mal Tom!“, sagte er auch prompt und hielt das Handy auf seinen Bruder, der genauso wie er, schwankend versuchte den nächsten Taxistand zu erreichen, der sich allerdings ein paar hundert Meter entfernt am Marktplatz befand.
Tom streckte dem Schwarzhaarigen nur gelangweilt den Mittelfinger entgegen und torkelte weiter den Weg entlang.
Das einzige was er jetzt noch wollte, war sein schönes, weiches Bett. Ausnahmsweise ohne Mädchen. Heute war einfach nicht das richtige dabei gewesen.
Bill zuckte mit den Schultern, leuchtete weiter den Weg entlang und hoffe darauf, bald in dem Taxi zu sitzen, das sie nach Hause bringen würde.
Stimmen drangen an sein Ohr, die flüsternd miteinander diskutierten. „Da ist ja noch wer“, zischte Tom seinem Bruder zu und nickte in eine Seitengasse, die, man wollte es gar nicht glauben, noch dunkler war, als die Straße, auf der sie liefen.
Die Brüder gingen, neugierig wie sie waren, mit einem kurzen Seitenblick auf den jeweils anderen in die Gasse und versteckten sich hinter ein paar Mülltonnen um die Szene besser beobachten zu können.
„Was die da wohl machen“, fragte sich Bill mehr selbst, als an seinen Bruder gerichtet. Der zuckte die Schultern und beobachtete weiterhin die zwielichtigen Gestalten.
Auf dem Boden lag eine zusammengekauerte Person, ob Mann oder Frau konnte man aus der Entfernung nicht sagen, um sie herum standen 4 große Männer, jeder mit einem breiten Kreuz und muskelbepackt, hinter ihnen, an einer Mauer, lehnte ein etwas kleinerer, schmächtigerer Typ, einen Hut ins Gesicht gezogen.
„…ich hab dir 3 Wochen mehr Zeit gegeben, als den anderen, Mark. Du hattest mehr Zeit deine Schulden zu begleichen als alle anderen, und du bist der Einzige, der es nicht geschafft hat.“ Seine Stimme war rauchig und jagte einem die Gänsehaut über den Rücken. Bill schauderte kurz. Mit dem Kerl war anscheinend nicht gut Kirschen essen.
„Bitte. Ich… meine Familie! Ich musste sie durchfüttern. Ich konnte das Geld einfach nicht auftreiben.“
Einer der Muskelprotze ließ seine Handgelenke knacken und schlug sich einmal mit der Faust in die flache Hand. Die Person auf dem Boden rutschte einige Zentimeter rückwärts.
„Es tut mir Leid. Ich, bitte! Noch 2 Tage. Ich bring das Geld zurück. Versprochen!“ – „Auf deine Versprechen kann ich nicht bauen, Mark.“, schnarrte der Typ an der Wand und zog seinen Hut ein Stück aus seinem Gesicht.
„Es tut mir sehr, sehr Leid, mein Lieber.“
Tom runzelte die Stirn. „Was hat der Kerl vor?“, fragte er seinen Bruder, der zog nur die Augenbrauen hoch, um zu sagen, dass er ebenso wenig Ahnung hatte, wie sein Bruder.
„Sag ‚Auf Wiedersehen’. Wir werden uns eine lange Zeit nicht sehen. Tobi!“ Der Name klang wie ein Befehl, einer der Muskelprotze wühlte in den Innentaschen seiner Jacke und holte eine Pistole hervor.
Dem Mann am Boden entwichen alle Gesichtszüge. „Nein! Bitte nicht!“, er schrie schon fast, die Tränen standen ihm in den Augen. „Ich kann meine Familie nicht alleine lassen! BITTE!“
Der Kerl mit dem Hut schüttelte den Kopf und schnipste einmal mit Daumen und Zeigefinger. Das schien für den Mann mit der Pistole ein Zeichen zu sein, denn Sekundenbruchteile später fiel ein Schuss der Tom und Bill durch Mark und Bein ging. Der Mann am Boden, Mark, klappte zusammen und blieb liegen.
Der Schütze blies den Rauch weg und steckte die Pistole dahin zurück, wo er sie her hatte.
„Oh mein Gott. Oh mein Gott!“ Bill brabbelte entgeistert vor sich hin, sprang schließlich entsetzt zurück, woraufhin die Mülleimer, hintern denen sich die beiden Brüder versteckt hatten, mit einem lauten Poltern umkippten.
„Spitzel“, schrie jemand. Bill und Tom rappelten sich auf so schnell es ging und nahmen wortwörtlich die Beine in die Hand.
„Lasst sie nicht entkommen. Bringt sie um wenn es sein muss!“, der Mann mit dem Hut. Kurz darauf hörten die Brüder schnelle Schritte hinter sich.
„Scheiße Tom. Was machen wir?“ – „Ins Taxi. Schnell!“
Tom schubste seinen Bruder in das Taxi, was eben neben ihnen gehalten hatte, sprang hinterher und knallte die Tür hinter sich zu.
„Nach Loitsche. So schnell es geht bitte!“

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