TH FanFictions - by Lara <3
Kapitel 1

„Shit Tom, was machen wir denn jetzt?“, brabbelte Bill auch sofort aufgeregt los, fuhr sich durch die schwarzen, schulterlangen Haare und sah sich panisch um.
Das sein Bruder mindestens genauso planlos war wie er, bekam er in seinem Wahn überhaupt nichts mit.
„Ich weiß es auch nicht, man!“
Tom starrte aus dem Fenster in die tiefschwarze Nacht. Das erste Mal in seinem Leben war es leer in seinem Kopf. Nichts.
Aber woran sollte man auch denken, wenn einem gerade so gesehen Mörder auf den Hals gejagt wurden?!
„Wir können nicht hier bleiben. Die killen uns doch. Wir sagen einfach, wir wollen auf ein Internat, oder. Ne. Zu teuer, ach man. Tom? Ey, Tom! Du hörst mir gar nicht zu!“
Bill wedelte mit den Händen vor dem Gesicht seines 10-Minuten-älteren Bruders rum.
„Mhm?“
Das Taxi war zwischendurch in Loitsche angekommen und Bill drückte dem Fahrer einen Schein in die Hand.
Mit einem „Stimmt so“ schmiss er die Tür hinter den beiden zu und das Taxi fuhr los. Die beiden Brüder auf sich allein gestellt.
„Bill…“ Tom sah auf. „Tom?!“
Der Junge mit den Dreads packte seinen Bruder abrupt am Kragen und schüttelte ihn. „Wir haben Mörder am Hals, verdammt. Wir müssen hier weg!“
Erschrocken über den Enthusiasmus seines Bruders konnte Bill ein paar Sekunden lang erstmal nichts sagen und sah dann etwas geschockt zu seinem Bruder.
„Ähm, aber was sollen wir tun?“ – „Ich hab keine Ahnung. Irgendwas. Wir klauen Mutter Kreditkarte.“
Bill hob eine Augenbraue und sah seinem Bruder nach, der bereits ins Haus gestürmt war.
Naja…
Ein paar Minuten später kam Tom wieder raus, bepackt mit einer Reisetasche. „Du packst jetzt dein Zeug und wir gehen zur Polizei. Beeil dich, ich ruf die Bullen schon mal an.“

Auf der Polizeistation war es kalt und ungemütlich.
Die Stühle waren aus Plastik und den Kaffee, den man ihnen zum Trinken angeboten hatte, schmeckte abgestanden und war nur noch lauwarm.
„Wie lange dauert das denn noch?“, nörgelte Bill und wickelte eine Haarsträhne zum 32.584 Mal um seinen rechten Zeigefinger.
Kurz darauf kam ein großer, stämmiger Mann auf sie zu. „Bill und Tom Kaulitz?“, fragte er mit schnarrender Stimme, die Zwillinge nickten.
„Mitkommen.“
Die Brüder erhoben sich und folgten dem Polizisten in ein Büro, in dem noch ein anderer Polizist saß.
„Also, wir haben eure Geschichte überprüft und tatsächlich die Leiche eines gewissen Mark W.’s gefunden. Nun ist die Frage was wir mit euch machen, denn die Leute werden euch suchen und, wie ihr Anführer gedroht hat, umbringen.“
„So weit waren wir auch schon“, motzte Tom und verschränkte die Arme vor seiner Brust. Auf dem Stuhl wippend beäugte er den Polizeikommissar misstrauisch.
„Wie ziehen für euch das Zeugenschutzprogramm vor. Das heißt ihr werdet heute noch in ein Mädcheninternat gebracht und wir informieren eure Eltern.“
Bill nickte, Tom stutzte.
„Mädcheninternat?“
„Das ist einer der einzigen Orte wo sie nicht suchen werden.“
Toms Augen leuchteten.

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